Saisonrückblick 2025/2026 – Neuer Besucherrekord am Eisplatz Lindenberg
Die Saison 2025/2026 am Eisplatz Lindenberg ist Geschichte – und was für eine! Am 1. März ging der letzte Betriebstag über die Bühne, und damit endet der erfolgreichste Winter, den der Förderverein Kunsteisstadion Lindenberg e.V. seit Übernahme der Anlage im Jahr 2008 erlebt hat: Über 29.000 Besucherinnen und Besucher kamen in dieser Saison an den Waldsee. Der bisherige Rekord aus der Vorsaison (27.498) wurde damit nochmals deutlich übertroffen.
Vom Halloween-Saisonstart am 31. Oktober bis zum letzten Eistag am 1. März war die Anlage an rund 122 Kalendertagen in Betrieb – mit nur wenigen witterungsbedingten Ausfalltagen. Das ergibt im Schnitt knapp 240 Besucher pro Betriebstag und macht den Eisplatz damit zur mit Abstand besucherstärksten Freizeiteinrichtung Lindenbergs, wenn man die tägliche Frequenz betrachtet: Zum Vergleich kommen das Hallenbad und das Hutmuseum bei ganzjährigem Betrieb auf deutlich niedrigere Tageswerte.
„Wir blicken auf eine außergewöhnlich erfolgreiche Saison zurück“, sagt Vereinsvorsitzender Oliver Baldauf.
„Die Besucherzahlen, die Stimmung am Eisplatz und das positive Feedback unserer Gäste zeigen uns, dass sich die viele Arbeit unseres Teams gelohnt hat. Der Eisplatz ist für viele Menschen in Lindenberg und im Westallgäu ein fester Bestandteil des Winters.“
Ein Winter auf dem Eis in Zahlen
Über 10.000 Gäste beim Publikumslauf und Schlägerlauf. Mehr als 5.000 Schülerinnen und Schüler aus der Region auf dem Eis. Knapp 1.000 Kinder in der Eislaufschule. Rund 2.600 Gäste bei den Eisdiscos – von der Halloween-Disco zum Saisonauftakt bis zur Faschingsdisco. Und beim Eishockey ein enormer Zuwachs auf über 7.600 Besucher, getrieben durch die VEHL- und WAEL-Spiele der Lindenberg Chiefs und die Jugendspiele der TVL Bulls.
Ein besonderes Kapitel schrieb in diesem Winter das Eisstockschießen: Mit über 2.700 Gästen wurde hier ein neuer Rekord aufgestellt – das bisherige Bestwert lag bei rund 2.000. Die beiden Eisstockbahnen waren in den Kernzeiten praktisch durchgehend ausgebucht, vor allem durch Firmenfeiern, Weihnachtsfeiern und Gruppenevents, die das Angebot zusammen mit der Gastronomie im Eisstüble intensiv genutzt haben.
Saison 2025/26 – Zahlen & Fakten
- Gesamtbesucher: 29.141
- Betriebstage: 122 (31. Oktober 2025 – 1. März 2026)
- Ø Besucher pro Tag: ca. 240
- Publikumslauf & Schlägerlauf: über 10.000 Gäste
- Schulsport: über 5.000 Schülerinnen und Schüler
- Eislaufschule: rund 1.000 Kinder
- Eisdisco: rund 2.600 Gäste
Eishockey: über 7.600 Gäste - Eisstockschießen: über 2.700 Gäste
- Eisstockbahn-Buchungen: über 270
- Private Eisplatz-Buchungen: über 30
Eishockey-Ligaspiele: 14 in VEHL & WAEL + 6 Jugendspiele
Chiefs-Doppelpack: WAEL-Meister und starke VEHL-Premiere
Sportlich war die Saison ein Fest. Die Lindenberg Chiefs krönten sich in der Westallgäuer Eishockey Liga (WAEL) erneut zum Meister – in einem packenden, achterbahnartigen Finale gegen Ravensburg.
Noch aufregender: Es war die Premieren-Saison der Chiefs in der VEHL 1 – nach dem Aufstieg als VEHL-2-Meister im Vorjahr. In der Vorarlberger Eishockey Liga zeigten sie eine wahnsinnig starke Saison mit hochklassigen Spielen, verpassten die Playoff-Teilnahme am Ende aber nur hauchdünn. Die Vorfreude auf die Fortsetzung im nächsten Winter ist bei Spielern und Fans jetzt schon riesig.
Auch die TVL Bulls im Jugendbereich sorgten wieder regelmäßig für Stimmung auf den Rängen.
Eisstockturnier und volle Bahnen
Die 17. Westallgäuer Meisterschaft im Eisstockschießen war erneut ein sportlicher Höhepunkt und Treffpunkt für die ganze Region. Darüber hinaus hat sich die Eisstockbahn als feste Größe für Firmenevents und Gruppenveranstaltungen etabliert – mit über 270 Online-Buchungen allein für die Eisstockbahn und weiteren 30+ privaten Eisplatzbuchungen war die Auslastung so hoch wie noch nie.
Neuer Wind im Eisstüble
Zu Beginn der Saison gab es eine wichtige Veränderung in der Gastronomie: Helmut Vogel und Andrea Ritter haben das Eisstüble am Eisplatz übernommen – nachdem Rudi Epp sich aus dem operativen Betrieb verabschiedet hat. Rudi steht dem Eisplatz aber weiterhin als Eismeister zur Seite, wenn Not am Mann ist.
Das neue Gastro-Team wurde von den Gästen von Anfang an herzlich aufgenommen und hat mit viel Einsatz dafür gesorgt, dass das Eisstüble seinen Ruf als gemütlicher Treffpunkt am Eisplatz behalten hat. Das Zusammenspiel mit den Eisstockbahn-Buchungen und den Firmenevents hat dabei hervorragend funktioniert.
Online-Buchungen: Ein großer Schritt
Die verstärkte Umstellung auf Online-Buchungen für Eisstockbahn und private Eisplatzmiete war eine der wichtigsten organisatorischen Neuerungen der Saison. Das System hat den Betrieb für das ehrenamtliche Organisationsteam erheblich erleichtert und gleichzeitig den Zugang für Familien, Hobby-Teams und Firmen deutlich vereinfacht. Die Zahlen – über 270 Eisstock-Buchungen und 30+ Eisplatz-Vermietungen – zeigen, dass die Umstellung voll aufgegangen ist.
Das Team hinter dem Eis
Eine Saison wie diese funktioniert nicht von allein. Der Förderverein hat sich in diesem Winter personell breiter aufgestellt: Das Kassenteam wurde auf mehr Schultern verteilt, bei den Eismeistern kamen neue, engagierte Saisonkräfte dazu – und alle haben einen herausragenden Job gemacht.
Dahinter steht ein ganzes Netz an ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die sich um Technik, Elektronik, Licht, die Eislaufschule und unzählige handwerkliche Aufgaben kümmern. Ohne dieses Engagement würde der Eisplatz in dieser Form nicht existieren. Auch wenn es hier und da mal technische Herausforderungen gab – Stichwort Zamboni – hat das Team jede Situation gemeistert.
Ein großes Dankeschön geht an alle, die diese Saison möglich gemacht haben: an die Saisonkräfte, die Ehrenamtlichen, die Trainerinnen und Trainer der Eislaufschule, die Sportvereine – und natürlich an die über 29.000 Gäste, die den Eisplatz in diesem Winter zu dem gemacht haben, was er ist: der wichtigste Wintersportstandort in Lindenberg und einer der besucherstärksten der ganzen Stadt.
Wer Lust hat, den Eisplatz aktiv mitzugestalten und den Förderverein zu unterstützen – wir freuen uns immer über engagierte Menschen, die mitmachen wollen!
Sommerpause und Ausblick
Anfang März war mit steigenden Temperaturen und hoher Sonneneinstrahlung Schluss – das Eis war dann nicht mehr wirtschaftlich und energetisch sinnvoll zu halten. Der Förderverein arbeitet mit vollem Engagement an nachhaltigen, zukunftsfähigen Lösungen für den Eisplatzbetrieb, auch wenn es dazu aktuell noch nichts Konkretes zu berichten gibt.
In der Sommerpause wird aber nicht stillgestanden: Das Eisstüble bekommt eine neue, moderne Küche, um für die kommende Saison noch besser gerüstet zu sein. Auch an anderen Stellen wird am Vereinsgelände gewerkelt und verbessert.
„Der Eisplatz ist für viele Menschen in Lindenberg und der ganzen Region ein fester Bestandteil des Winters. Wir tun alles dafür, dass das so bleibt – und dass die nächste Saison noch besser wird“, so Oliver Baldauf.
Wir sehen uns im Winter 2026/27 wieder und wünschen allen einen wunderschönen Sommer!
Euer Team vom Eisplatz Lindenberg







